Da kam die Tage wer mit einer 4 GB SD-Karte vom Discounter zu mir. Sie wäre wochenlang durch die USA und Canada gereist und auf einmal würde die Kamera einen Lesefehler anzeigen, sie käme nicht mehr an die Fotos und ob ich da was tun könne. Klar, versuchen kann ich es, immerhin hat es bei zwei defekten Karten schon zweimal geklappt, die Bilder zu retten. Diesmal leider nicht. Zwei Betriebssysteme, drei Lesegeräte, zwei Programme… nix zu machen. Ok, ich bin jetzt auch nicht der Datenzurückzauberer, aber es gibt ja auch Firmen, die das besser können und davon leben. Eine solche habe ich Ihr dann empfohlen.

Immer wieder höre ich Leute, die ganz stolz sind, eine 4, 8, 16 oder gar 32 GB Karte in Ihrer Kamera zu haben. Die Bilder vom letzten Sonntagsspaziergang sind drauf, der vorletzte Kindergeburtstag und der Fall der Mauer 😉 Und das alles auf einer Billigstkarte vom Discounter. Der PC zu Hause hat die Daten nie gesehen, weil man ja prima das Kameradisplay als Fotoalbum nutzen kann. Das muß ja irgendwann schief gehen! Tut Euch also bitte den Gefallen zieht regelmäßig Eure Daten von der Kamera auf den PC und sichert sie zusätzlich nochmal auf eine externe Festplatte oder DVD. Und wer ein paar Wochen durch die Welt reist, kauft bitte nicht eine 8 GB Karte sondern zehn 1 GB Karten. Wenn dann eine davon kaputt geht, ist wenigstens nicht alles futsch.

Auch ich nutze nicht die größten Karten die es zu kaufen gibt, trotz Datenmengen von 40 MB und mehr pro Bild. Ich habe Kartengrößen von 512 MB bis zu 8 GB im Einsatz.

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