Was macht ein Fotograf wenn er mal wieder ein paar schöne Fotos von sich für PR-Zwecke braucht? Richtig, er sucht sich eine Fotografin, die auch mal wieder schöne Fotos von sich für ihre PR-Zwecke braucht. So haben wir (Sarah Kastner und Andreas Bender) uns zusammen gefunden und sind an einem tollen Tag Ende April losgezogen. Bei Kriftel haben wir uns die letzten blühenden Apfelbäume als Kulisse ausgesucht und hatten jede Menge Spaß uns gegenseitig zu fotografieren.

Ein sehr ungewohntes Gefühl für mich, vor der Kamera zu stehen. Dabei habe ich das, was ich meinen Kunden immer wieder sage, am eigenen Leib erfahren können. Wie wichtig es doch ist, sich für schöne Fotos Zeit zu nehmen. Nicht weniger wichtig ist die Beziehung / Chemie zwischen Fotograf und „Model“. Weshalb ich immer wieder den Kopf schüttel, wenn Menschen sich einen Fotografen ausschließlich nach dem billigsten Preis aussuchen. Mag ja für ein biometrischen Paßfoto egal sein, für einen der schönsten Tage im Leben, zum Beispiel die eigene Hochzeit, ist es das nicht. Es ist wichtig, wer einem da mit der Kamera in der Hand gegenüber steht. Es ist wichtig für den Ausdruck. Wenn ich, wie in der Vergangenheit, meine Frau bitte von mir ein Foto für die Webseite zu machen, gucke ich ganz anders. Da gehen mir Dinge, wie „Fokusiert sie auch richtig?“ und „Hoffentlich ist nicht wieder so viel Drumherum drauf.“, durch den Kopf. Meist gefolgt von einem „Schatz, halte die Kamera gerade!“. Was wiederum bei ihr Unmut auslöst. – Ein blöder Kreislauf. – Und das sieht man auf den Fotos!
Von einer so tollen Fotografin, wie Sarah fotografiert zu werden, war für mich eine ganz neue Erfahrung. Wir hatten Spaß und jeder von uns bekam vom anderen viele schöne Fotos.

Der zweite Teil der Fotos entstand übrigens in meiner alten Heimatstadt Höchst am Main in der wunderschönen Altstadt. Wo wir anschließend bei einem leckeren Schnitzel und ’nem Äppler im Bären am Schloßplatz noch viel über Fotografie redeten und Erfahrungen austauschten.

Fotos: Sarah und ich, Bearbeitung: ich

 

Sarah Kastner | Foto: Andreas Bender

Sarah Kastner | Foto: Andreas Bender

Sarah Kastner | Foto: Andreas Bender

Sarah Kastner | Foto: Andreas Bender

Sarah Kastner | Foto: Andreas Bender

Sarah Kastner | Foto: Andreas Bender

Sarah Kastner | Foto: Andreas Bender

Sarah Kastner | Foto: Andreas Bender

Sarah Kastner | Foto: Andreas Bender

Sarah Kastner | Foto: Andreas Bender

Andreas Bender | Foto: Sarah Kastner

Andreas Bender | Foto: Sarah Kastner

Andreas Bender | Foto: Sarah Kastner

Andreas Bender | Foto: Sarah Kastner

Andreas Bender | Foto: Sarah Kastner

Andreas Bender | Foto: Sarah Kastner

Andreas Bender | Foto: Sarah Kastner

Andreas Bender | Foto: Sarah Kastner

Andreas Bender | Foto: Sarah Kastner

Andreas Bender | Foto: Sarah Kastner

Andreas Bender | Foto: Sarah Kastner

Andreas Bender | Foto: Sarah Kastner

  1. kenne das Thema nur zu gut. Irgendwie schon komisch, dass man als Fotograf ein ungewohntes Gefühl bekommt, obwohl Ihr 2 euch ja nicht zu verstecken braucht…LG Sari

  2. Hallo Andreas,
    Du sprichst mir aus dem Herzen. Ich wollte auch wissen wie es ist, wenn ich vor der Kamera stehe, anstelle hinter der Kamera. Ich halte mich selbst für locker und kann auch ohne Berührungsängste auf Menschen zugehen. Trotzdem ist es immer wieder ein komisches, fast schon unbehagliches Gefühl vor der Kamera, obwohl ich von den Ergebnissen regelrecht begeistert bin. Vielleicht ist es wie mit dem fotografieren an sich (hinter der Kamera)?! Je öfter man davor gestanden hat desto normaler und einfacher wird es?!
    Viele Grüße aus dem Norden
    André

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