Saublödes Wortspiel, muss aber sein. Hier im Hause ist die Wortspieleritis bei meinen Jungs und mir ausgebrochen. Puh! Ab und zu sind aber ein paar echt gute dabei 😉

Aber zurück zum Analogen… letzte Woche hatte ich meine erste Portraitserie unter Studiobedingungen (mit Studioblitzen) mit meiner Mamiya RZ67 und einem vor 8 Jahren abgelaufenen Kodak TMax 100.

In der Dunkelkammer stellte ich dann erstmal fest, dass der Entwickler die Farbe von Bier angenommen hatte und zu entsorgen ist. Weiter hinten habe ich dann noch eine Flasche Kodak-Entwickler gefunden – klar! Also Film in die Dose und los. Der Film war allerdings anderer Meinung und wollte nicht auf die Spule. Was ein Scheiß! Da stehe ich im Dunklen und dieser blöde Film hat so viel drall, dass er sich beim Einfädeln ständig verhakt. Am Ende habe ich dann doch gewonnen.

Super! Entwickler drin, Dose kippen und … lange her meine letzte Filmentwicklung… was kam noch mal vor dem Fixieren? Ich fand eine Flasche Essig-Essenz mit einer dicken „3%“ drauf und erinnerte mich wieder. Fixieren, wässern, Stabibad, raus aus der Dose und… Ja! Es ist was drauf!

Ich habe mir jetzt fest vorgenommen, meinen nächsten Rollfilm noch in diesem Winter zu entwickeln.

RZ67 mit Kodak TMax 100 | © Andres Bender

RZ67 mit Kodak TMax 100 | © Andres Bender

  1. Hallo Andreas, schön, dass du die analoge Fotografie nicht ganz aus den Augen verloren hast. Probiere doch mal die Fabrfilme der Kodak-Portra-Reihe. Die Farben sind wirklich wunderschön.

  2. Wie schön, ich hoffe, die Rollfilm-Negative wurden im letzten Winter zum Leben erweckt. Auch bei mir ist das lange her. Wenn ich heute auch ausschließlich digital fotografiere, arbeite ich gerne weiterhin als Fotograf so, als wäre noch ein Film in der Kamera. Ehrlich gesagt, trauere ich auch weniger dem chemischen als dem mechanischen hinterer. Besonders das fotografieren mit Lichtschacht vermisse ich noch heute.

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