Irgendwann letztes Jahr fielen mir bei meinem Vater wieder die alten Fotoalben in die Hände. Die von meinem Opa aus den 30er und 40er Jahren. Aus der Zeit, als die Welt noch schwarzweiss war.
Beim Durchsehen mit meiner Familie erfuhr ich, dass meine Tante ebenfalls noch ein paar alte Alben von meinem Opa hat. Was lag also näher, als sie bei meinem nächsten Besuch nach diesen Alben zu fragen. Und hey! Die Alben haben etwa die Größe von DIN A4, teilweise auch größer. Warum nicht einfach auf den Scanner legen?
Also… nachdem ich hoch und heilig versprochen habe, dass ich die Alben heil wieder zurück bringe, durfte ich sie mit nehmen.
Vom Zeitaufwand habe ich die Aktion voll unterschätzt. Wenn die Albenseite dann doch etwas größer ist, als A4 geht die Fummelei los. Album so positionieren, dass möglichst alle Bilder gescannt werden können, ohne dass wichtige Teile fehlen. Abgeschnittenen Text anschließend per Photoshop wieder einfügen.
Jedenfalls… meine Tante war überglücklich, als ich ihr die Fotoalben zurück gebracht habe. Zu scannen habe ich jetzt „nur noch“ zwei Alben von meinem Vater.
Und was mache ich damit? Ein neues Album für mich. Auf schönem, offenporigem Papier.

Die meisten Bilder hatte mein Opa mit einer Kine Exakta fotografiert. Bei einem Fliegeralarm 1944 lies er sie im Zug am Höchster Bahnhof hängen. Danach fotografierte er nicht mehr.

Also, wenn ich mal eine funktionsfähige Kine Exakta auf einem Flohmarkt finde, ist sie mir 😉

Altes Fotoalbum | © Wilhelm Bender / Andreas Bender

Altes Fotoalbum | © Wilhelm Bender / Andreas Bender

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